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Montag, Juli 24, 2006

Die Prestige-Katastrophe

Auszug aus der Hausarbeit von Fernando:
Für Spanien war das wichtigste Umweltereignis die sogenannte „Prestige-Katastrophe“. Nachdem ein Öltanker namens „Prestige“ in der Nähe der galicischen Küste gestrandet war, verursachte die späte und ungeschickte Handlungsweise unserer vorherigen Regierung, dass das Schiff während des Schleppens auf den Meeresboden sank und der größte Teil des Öls auf der spanischen Nordküste verbreitet wurde. Durch diese Naturkatastrophe und besonders die mangelhafte Antwort der Autoritäten brach eine Reihe von Demonstrationen aus, die das Umweltbewusstsein der Nation klar ausdrückten. Tausende von Freiwilligen kamen aus allen möglichen Teilen des Landes, um bei der Reinigung zu helfen. Die Fischer waren wirklich verzweifelt und alle wollten deswegen ihr Bestes tun, um das Problem zu lösen. In diesem Moment merkte ich wie wichtig das Meer für ein Land sein kann, das eine wichtige Fischflotte besitzt. Selbst heute organisieren meine Mitschüler Umweltprojekte darüber und setzen sich mit der „Prestige-Katastrophe“ auseinander.
Ein solcher Einsatz meiner Gesellschaft, die ich für nicht besonders umweltbewusst hielt, beeindruckte und erinnerte mich daran, dass der Mensch eine hohe Verantwortung mit seiner Umwelt hat und dass wir vieles, was wir heute haben, ihr zu verdanken ist.
Fernando, Colegio Alemán San Bonifacio Bilbao, Spanien
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siehe auch die Aufsätze
von Dina Ölschäden durch die Prestige-Nassau
von Benoit Das Prestige-Desaster

Umweltschutz in Spanien

Auszug aus der Hausarbeit von Fernando:
Die Geschichte des Umweltschutzes in Spanien ist relativ kurz, aufgrund der besonderen politischen Situation unseres Landes vor ungefähr 30 Jahren. Nach einer langen Diktatur sollte der spanische Staat gründlich modernisiert werden. Dieser Prozess dauerte ziemlich lange und erst nachdem die vitalsten Prioritäten erreicht wurden und die Staatswirtschaft wieder zu einem stabilen Gleichgewicht gebracht worden war, konnte endlich ein Umweltbewusstein entstehen, das durch die Gründung des entsprechenden Ministeriums besiegelt wurde.
In Spanien, dem zweitgrößten europäischen Land, befinden sich zahlreiche Naturparks, Reserven und andere Landschaftsschutzgebiete, die sowohl Wälder und Berge, als auch Küste und wichtige Flussufer umfassen. Die geographische Lage unseres Landes als eine Halbinsel und ihre einzigartige Merkmale bieten also sehr verschiedene Ökosysteme, zu denen Gebirgsketten wie die Pyrenäen, die Baskischen Berge oder Sierra Leona, Wüsten (Monegroswüste), Flachländer, sowie Feuchtgebiete (unter ihnen Doñana, einer der wichtigsten Vogelbiotope in Europa und Heimat des iberischen Luchses) und wichtige Küstenverbreitungsgebiete zählen.
Dafür teilt sich das Umweltministerium in fünf Abteilungen, das heißt Gewässer und Küsten, Datenbank der Artenvielfalt, Nationalparks und Wetterkunde. In der fünften Abteilung, die Pressezentrale, werden die Umweltwerbeaktionen und vom Staat unterstützten Bürgerinitiativen geleitet.
Da Spanien auf einem autonomischen Regierungssystem gegründet ist, verfügt das Baskenland, meine Heimat, über ein eigenes Umweltministerium, das unserer autonomen Regierung untergeordnet ist. Seine Arbeit konzentriert sich auf die am meisten vorkommenden Ökosystemarten unseres Gebietes: das Wald- (manchmal auch Gebirgs-) und das Meerbiotop.
Nebenbei gibt es natürlich auch zahlreiche, unabhängige Umweltorganisationen und Bürgerinitiativen, wie zum Beispiel „Ecologistas en Acción“ (Naturschützer im Einsatz), „Adena“ (der spanische Zweig der internationalen WWF), „Ekologistak Martxan“ (baskische Organisation) oder internationale Vereine wie „Greenpeace“.
Unsere Vielfalt an Ökosystemen und Arten ist auch die Ursache für die Vielfalt an mögliche Katastrophen, die unsere Umwelt bedrohen. Viele Spezies wie der iberische Luchs oder der Braunbär sind kurz vor dem Aussterben, was heutzutage durch experimentelle Fruchtbarkeitsbehandlungen und Neubesiedlungen mit ausländischen Exemplaren entsprechend vermieden wird.
In den letzten Jahren wurde in Bilbao, meiner Heimatstadt, ein Programm zur Reinigung unseres Flusses durchgeführt. Bilbao war bis in den 80er Jahren einer der wichtigsten Stützpunkte der spanischen Industrie und die baskischen Eisenhüttenwerke waren im ganzen Land bekannt, sowie die Schiffswerften. Als die meisten Fabriken schlossen und nur der Schiffbau blieb, dachten viele dass unserer Fluss, der schon seit lange als Abwasserkanal ins Meer funktioniert hatte, sich alleine reinigen würde, doch die Situation war von alleine nicht zu retten. Erst vor ungefähr zehn Jahren begannen die Reinigungsprozesse, die uns Enten, Fische und sogar Delfine in der Flussmündung wiedergebracht haben.

Das Prestige-Desaster

Aus der Hausarbeit von Benu:
Ein Einblick gebendes Erlebnis und deren Folgen
Ein Ereignis gab mir erstmals Einblick in die soziopolitische Relevanz der Umwelt in einem demokratischen System, und es demzufolge auch heute noch – nach fast 4 Jahren – einen ganz konkreten Einfluss in diesen Aspekten besitzt. Ich rede von dem sogenannten “Prestige-Desaster”. Es handelt sich dabei um den Unfall eines Erdöltankers in der Nähe der Küsten Galiziens (Nordspanien); dass die Problematik letztendlich eine solche Ausbreitung annahm hängt wie gesagt mit der armseligen Reaktion der Regierung zusammen, die tagelang brauchte, um Maßnahmen gegen die Katastrophe zu unternehmen. Dass zur Zeit des Desasters die wichtigsten Regierungsmitglieder Spaniens und Galiziens zusammen auf Vogeljagd waren, und diese auch nicht unterbrachen, verringerte den Skandal nicht gerade. Das Resultat war katastrophal: wenngleich sich das Versinken auf hoher See ereignete – das Leck wurde z.T. durch den hohen Druck des tiefen Ozeans produziert –, umkreiste der riesige Petroleumfleck bald die gesamte Küste Galiziens. Die Folgen für die Natur waren – und bleiben, da das Schiff vom Grund des Ozeans weiter täglich einige Tonnen Erdöl abgibt - verheerend. Durch die hohe Medialisierung wurde der sogenannte “Prestige-Fall” schnell zum nationalen Skandal: Tausende von Menschen reisten als Freiwillige an das Atlantik, um beim Entfernen des “schwarzen Flecks” zu helfen, die konservative Regierung – damals schon auf Grund des Irakkriegs stark in Frage gestellt – rückte weiter in die Polemik – so wurden beide Ereignisse oft zusammen als Zeichen der Unfähigkeit der Regierung verwendet bzw. als politisches Argument seitens der Opposition benutzt, um sie zu diskreditieren. Das Prestige war monatelang Gesprächsthema Nr. 1 – und zwang mir, sei es durch Artikel über politische Neuigkeiten (auf Grund des bereits Erwähnten), wirtschaftliche Veränderungen (nicht nur Erdölaktien, sondern auch andere wie z.B. Kurse der Transportvehikel sahen sich stark modifiziert) oder soziale Aktionen (die Zukunft der arbeitslos gewordenen Fischer war lange bevorzugtes Thema der Klatschpresse), ein Bewusstsein der Wichtigkeit der Natur auch außerhalb ihrer selbst auf.
Dementsprechend hatte die Katastrophe auch Folgen – auf allen möglichen Ebenen. Was die Fischer angeht stellten sich die Artikel als sehr gute Werbung heraus, da sie (die Fischer, nicht die Artikel) kurz darauf von der Regierung subventioniert wurden. Inwiefern sie heute zu ihrer früheren Aktivität zurückgekehrt sind – ob sie es konnten und wollten – weiß ich leider nicht. Was die Petroleumaktienkurse angeht: sie mussten ihrerzeit eine starke Veränderung erleiden, diese ist aber durch die aktuelle Situation im Osten in den Schatten gestellt worden – ob dies glücklich ist oder nicht wollen wir hier nicht diskutieren. Und was den politischen Einfluss angeht: “Prestige und Irakkrieg” – die Unzertrennlichen – wirkten sich so aus, wie es vorherzusehen war – obwohl ein Attentat von al-Qāida 3 Tage vor den Parlamentswahlen wohl auch seinen Effekt gehabt haben dürfte: die konservative Partei wurde abgewählt. Und seitdem haben sich auch keine weiteren Naturkatastrophen in Spanien ereignet.
Benoît, Colegio Alemán de Barcelona, Spanien
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siehe auch den Aufsatz über den Umgang mit der Natur in Premià de Dalt
und den Aufsatz von Dina über die Ölschäden durch die Prestige
und den Aufsatz von Fernando über die Prestige-Katastrophe

Umgang mit der Natur in Premià de Dalt

Aus der Hausarbeit von Benu:
Den Umgang mit der Natur in meinem Dorf konkret – und wohl in anderen, demographisch ähnlich aufgebauten Zonen in Katalonien und allgemein – würde ich nicht pauschal als homogen bezeichnen, sondern vielmehr als zweigeteilt. Als Folge der Industrialisierung und späterer, analoger Ereignisse hat sich ein Großteil der Bevölkerung zum elektronisierten Wohlstand einer Großstadt heraufgearbeitet; eine Minderheit hat jedoch was die ökonomische Seite angeht die Lebensart vom Anfang des letzten Jahrhunderts beibehalten. Die Landwirtschaft spielt für diese Bevölkerungsgruppe eine wichtige Rolle im Lebensunterhalt. Wenn man jedoch meint, dass sie nur von den Subventionen der Regierung profitieren – weit gefehlt; auch der Rest der Bevölkerung, vor allem der ältere, identifiziert sich mit dieser Lebensphilosophie und auch mit den Produkten, die sie hervorbringt. Viele – unter ihnen meine Familie – kombinieren somit das Essen aus dem Supermarkt mit frischem Obst und Gemüse, die – erstaunlicherweise – oft nicht einmal teurer sind als in Kaufzentren, und natürlich erheblich gesünder. Ob dies somit eine Tradition bleibt oder aus eigenem Interesse der Käufer getan wird, bleibt ungeklärt.
Anderweitig ist zum Umgang mit der Natur in meinem Dorf wenig zu betonen. Zum Schein versucht der Bürgermeister das Gefühl zu erwecken, die grünen Zonen werden erhalten bzw. sogar erweitert; die Wirklichkeit sieht anders aus. Das Immobiliengeschäft verschluckt nach und nach Bäume und Pflanzen, wenngleich ich trotzdem das Gefühl habe, im Vergleich zu Städten und sogar anderen Dörfern Glück zu haben, wo diese Prozesse wesentlich rascher vor sich gehen. Dies mag erneut durch die an die Natur gewöhnte Bevölkerung begründet werden.
Benoît, Colegio Alemán de Barcelona, Spanien
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siehe auch den Aufsatz über das Prestige Desaster
und die Aufsätze von Fernando über Umweltschutz in Spanien und die Prestige-Katastrophe
und den Aufsatz von Mona über den Umgang der Menschen mit der Umwelt in der Region Barcelona

Mittwoch, Juli 19, 2006

Umwelt in der Region Barcelona

Der Umgang der Menschen mit der Umwelt in der
Region Barcelona bzw. in Esplugues de Llobregat


In meiner Kleinstadt Esplugues gibt man sich fortschrittlich und sieht an jeder Straßenecke vier bis fünf verschiedene Müllcontainer. Demnach könnte jeder normale Einwoh-ner seinen Müll trennen und sich am Recycling beteiligen. Ob dies dann später im Sammellager wirklich durchgeführt wird, ist fraglich, spielt aber zunächst einmal keine Rolle. Und auch der noch so geruchsempfindliche Katalane kann sich nicht gegen diese progressive Entwicklung aussprechen, denn die Tonnen werden jeden Tag geleert und meist noch sorgfältig ausgespült In der prallen Augustsonne gärende Biomüllcontainer kann man schließlich niemandem olfaktorisch zumuten. Alles also kein Problem...
Doch so leicht kann man die Mitmenschen hier nicht zu umweltfreundlichen, verant-wortungsbewussten Verbrauchern verwandeln, die die Mühe auf sich nehmen, die wahren Fluten an unnötigem Verpackungsmaterial, Tüten oder überflüssigem „Schnickschnack“ aus dem ihnen so ans Herz gewachsenen Kunststoff (man denke an die Hüllen von Zeitschriften, Kleidung oder Obst und Gemüse...) zu trennen.
Denn die Mengen und die übliche Wohnsituation des handelsüblichen Katalanen stellen – meist als erste Entschuldigung genannt – ein ernst zu nehmendes Hindernis dar. Wenn die Wohnung für vier Personen aus 60 qm Wohnfläche besteht, jedoch auf eine Person dreiviertel Badezimmer kommen (was wiederum einen enormen Wasserverbrauch nach sich zieht), wo soll man denn dann auch noch die nötigen vier Haushaltsmülleimer unterbringen. In der Küche? Unmöglich, da steht einer der drei Familienfernseher und der Unmengen an Strom fressende Riesenkühlschrank à la USA. Auf dem Balkon? Auch kein Platz, da stehen die leeren oder Reservegasflaschen in knalligem Orange und das Gebläse der lebensnotwendigen Klimaanlage. Also bitte! Dann doch lieber alles schön kunterbunt gemischt in irgendeine Plastiktüte, die gibt es ja sowieso bündelweise und umsonst im Supermarkt, auf dem Dorfmarkt, an der Tankstelle, am Kiosk, einfach überall!!!
Mülltrennung? Kein Platz, zu umständlich, zu grün und überhaupt einfach doof. Sogar die mir bekannten zugewanderten Deutschen im Ort sehen es als ein erstes Zeichen der Assimilation an, die in Deutschland so respektierte und mit liebevoller Hingabe prakti-zierte Mülltrennung, nun ja „zum Altpapier“ zu werfen, passt zwar nicht so der Ausdruck, aber so ist es leider Gottes.
Auch der Espluguense und das Trinkwasser haben eine liebevolle Beziehung, je nach-dem wie man es sieht – und im Sommer vor allem riecht...
Da ist es bei uns sehr heiß und dann meist auch trocken. Kein Regen, der die geliebten Pflänzchen tränken könnte. Also muss man selber ran und die paar Quadratzentimeter des tropischen Balkons oder den Riesengarten eben gießen. Und das natürlich jeden Abend (mittags ist das aber auch keine Seltenheit, bei 34° C im Schatten...). Des weiteren ist unsere Stadtverwaltung auch so liebenswert, die Bäume, in der letzen Juliwoche aus der Baumschule direkt im Abstand von zwei Metern eingesetzt, zu hegen und zu pflegen. Die Straßen werden auch jeden Tag brav abgespült, sonst könnte ja der Unrat (Müll, Pudels Geschäft etc.) zu riechen beginnen.
Das läuft dann alles in den Boden.
Immer tiefer und immer tiefer.
Das Grundwasser stand allerdings auch schon ein paar Wochen ungefiltert still (außer gelegentliches Einsickern von Abwässern nach dem privaten Autoputzen z.B. ...), und um uns, den Verbrauchern, das Leben leichter zu machen, wird das Trinkwasser (so schon eher ungenießbar und nicht zum Verzehr ratsam) mit Chlor angereichert. Dann will man sich diese chemische Errungenschaft nach dem obligatorischen Poolbesuch - hat schließlich fast jedes Haus! - abwaschen und kann nicht mal den Hauch des edlen Duschgels „erriechen“. Schade eigentlich.
Was auch zuerst erheitert, dann nur noch resigniert den Kopf über die ökologischen Trampel den Kopf schütteln lässt, ist die anfangs schon erwähnte Liebe zu Grünflächen. Nicht nur öffentliche sondern auch private werden liebevoll in Schuss gehalten. Logisch also, dass die Tennis- und Poloclubs oder Golfvereine der Umgebung oberste Priorität besitzen und bei der oft herrschenden Trockenheit ihnen als allerletzten das Wasser rationiert wird.
Jawohl, das bedeutet noch nach den Privathäusern!

Bauland durch Brandstiftung

Zum Schluss ein Erlebnis.... Mhmm.?!?!?!?
Wir wohnen am Rande eines so genannten Naturschutzgebietes. Das soll natürlich geschützt bleiben. Und gestresste Bewohner zu einem erholsamen Spaziergang einladen. Es gibt dort sogar eine Quelle, mit angeblich gesundem Wasser. Und für unterhaltungssüchtige sogar einen Wanderpfad, von dem aus man unsere Kleinstadt sowie Barcelona und das Meer überblicken kann. Es ist sogar möglich das geliebte Fußballstadion „Camp Nou“ zu sehen, und IKEA, und die Sagrada Familia, und die Anlage der Olympischen Spiele von 1992, undundund ... perfekt also!
Doch dieses relativ große Areal, von echten Tieren, z.B. Wildschweinen bewohnt, lädt nicht nur zum Genießen der Natur ein.
Nein. Für manche stellt es viel mehr dar. Bauland nämlich!
Riesige freie Flächen, auf denen man lukrative Hochhäuser hochziehen könnte (die Sicht, einfach fabelhaft... „Sehen sie das Meer? Jeden Abend könnten sie es vom Balkon aus sehen!“).
Super! Doch wie kriegt man die Genehmigung?
Gar nicht, ist schließlich geschützt, ganz offiziell. Keine Chance? Nun ja.... Eine Gesetzeslücke gibt es. Man muss es nur richtig anstellen.
Brennt nämlich – unglücklicherweise natürlich! – ein bisschen Fläche ab, ist sie nicht mehr schön und für den nach Ästhetik lechzenden, gestressten Katalanen uninteressant. Also, kein Problem.
Das Land raucht noch und schon ist es zum Verkauf frei gegeben. Klasse!
Deswegen konnte man letzten Sommer – wenn es heiß ist, brennt so ein Stückchen Land halt mal, logisch – viele Löschhubschrauber am strahlend blauen Himmel über dieses Gebiet fliegen sehen. Traurig aber wahr.
Es scheint, als würde manch ein gewitzter Geschäftsmann die Natur ausnutzen wollen und aus ihr Nutzen ziehen.
Was kann er schließlich dafür wenn es brennt? Nichts... Und wenn es Brandstiftung war? Garantiert nicht seine Schuld, zweifelsohne. Nur wenn die Fläche halt leer ist, wozu noch lange – tja – „fackeln“? Schon stehen Bagger, Kräne und Raupen bereit...
Auch wenn meine Beobachtungen bezüglich Mensch und Umwelt eher negativ ausfal-len, so darf man nicht pauschalisieren. Es gibt genauso gut Menschen, die sich für den Schutz der Natur aussprechen. Und immer mehr Initiativen der Regierung und Verwaltungen, jeden, ob Jung oder Alt, ein bisschen aufmerksam auf den Umweltschutz zu machen. Denn das dies ein wichtiges Thema ist, ist klar. Es ist nur eher schwerer es in der Region an den Mann und die Frau zu bringen. Mit viel Geduld, wird man es schon irgendwie schaffen. Auch wenn es sehr langsam und zäh passiert, ein Hoffnungsschimmer ist am versmogten Horizont schon leicht zu erahnen...

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siehe auch die Aufsätze von Benoit Natur in Premià de Dalt und Das Prestige Desaster